Einleitung

Der Futterdummy ist ein wertvolles Hilfsmittel im Alltag mit dem Hund. Es gibt ihn in verschiedenen Größen und inzwischen auch in verschiedenen Farben.

Ich nutze nach wie vor die hellen:

Der Dummy wird mit Futter gefüllt. Dazu können Leckerlies oder das ganz normale Futter verwendet werden.

Und auch für BARF und Nassfutter gibt es eine Lösung.

Das Futter kann man in einen Gefrierbeutel füllen, Clip dran und ab in den Beutel.

Das Gleiche gilt natürlich für jegliches feuchtes Futter.

Der Dummy selbst ist von innen mit einer Folie ausgekleidet, so dass z.B. gekochtes Fleisch auch einfach so hinein kann.

Ob der Hund sein gesamtes Futter aus dem Dummy bekommt oder der Dummy zusätzlich zum normalen Futter eingesetzt wird, muss im Einzelfall entschieden werden. Nach meiner Erfahrung steigt mit der Wertigkeit des Futters die Motivation, aber zuweilen auch die Verteidigungsbereitschaft. Dabei kann es einerseits zu regelrechter Übermotivation kommen. Es kann aber auch zu Aggressionen gegenüber dem Menschen oder anderen Hunden kommen, weil der Hund den Dummy verteidigt. Es ist also durchaus nicht egal, was in den Dummy kommt.

Bei der Arbeit mit dem Futterdummy soll die gemeinsame Jagd simuliert werden. Der Mensch fungiert als Jagdleiter, der Hund orientiert sich im Idealfall an seinem Menschen und kommt mit dessen Hilfe zum Erfolg und damit zum Futter. Wer den Dummy einfach als Ersatzwurfgerät anstelle eines Balles einsetzt und den Hund ohne jede gemeinsame Interaktion dem fliegenden Dummy nachjagen lässt, vergibt viel Potential und zieht sich im schlimmsten Fall statt eines Balljunkies einen Dummyjunkie heran.

Bevor man anfängt, mit dem Futterdummy zu arbeiten, sollte der Hund Sitz und Bleib oder Platz und Bleib beherrschen. Eine Anleitung dazu findest Du hier: Sitz und Bleib

weiter mit dem Aufbau ...

Autor: Michaela Wielan (Bitte unsere AGB beachten)

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